Washington düpiert Selenski

Bezüglich der vorgestern in Polen eingeschlagenen Rakete hat Selenski eindeutig gelogen. Ihm muß von vornherein klar gewesen sein, daß es sich nicht um ein russisches Geschoß handeln konnte. Bereits kurz nach dem Vorfall berichteten Medien von einer Flugabwehrrakete vom Typ S-300, die eine Reichweite von höchstens 75 km hat. Dies war durch Fotos eindeutig belegt worden. Entsprechende Systeme der Russen befinden sich auf dem Gebiet Weißrußlands nur in erheblich größerer Entfernung.

Dennoch beharrte der ukrainische Präsident – und lange auch Polen – darauf, daß es sich um einen russischen Angriff NATO-Territorium gehandelt habe und forderte entsprechende Reaktionen. Will Selenski den Dritten Weltkrieg um jeden Preis provozieren?

In den USA scheint man das allerdings ganz und gar nicht zu wollen. Bereits kurz nach dem Bekanntwerden des Raketeneinschlages ließ US-Präsident Biden verlautbaren, daß eine russische Urheberschaft unwahrscheinlich sei. Wenig später schwenkten die Medien auf diese Linie ein und verkündeten, es habe sich um ein fehlgeleitetes ukrainisches Geschoß gehandelt.

Wie wenig Washington an einer Eskalation des Ukraine-Krieges gelegen ist, zeigen auch die jüngsten Äußerungen des US-Generalstabschefs Mark Milley. In einer Pressekonferenz äußerte er Zweifel daran, daß Rußland auf dem Schlachtfeld zu besiegen sei. Gleichzeitig plädierte er für eine politische Lösung des Konfliktes.

Diese eindeutige Düpierung des ukrainischen Präsidenten durch Washington könnte ein Hinweis darauf sein, daß man dort jetzt doch auf Verhandlungen mit Moskau setzt. Eindeutig sind zwischen den beiden Mächten in den letzten Tagen Gespräche geführt worden. Auch die Rücknahme der russischen Truppen aus dem Gebiet Cherson könnte damit zusammenhängen.

Möglicherweise beginnen die maßgeblichen Kreise, welche die US- und damit auch die NATO/EU-Politik steuern, zu begreifen, daß die Ukraine ein korrupter Staat und ein Faß ohne Boden ist, in dem ergebnislos Milliarden um Milliarden verschwinden. Es wäre gut, wenn sich endlich die Auffassung durchsetzte, daß dieser Konflikt keiner Seite nützt, sondern nur allen schadet. Diejenigen auf beiden Seiten, die noch etwas bei Verstand sind, sollten sich jetzt endlich an den Verhandlungstisch setzen und einen sofortigen Waffenstillstand vereinbaren.

Die Redaktion

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