Schwarz und linksextrem

von Bernd Kallina

Rassismus sei Frucht des Kapitalismus

Als einen „wunderbaren Neger“ bezeichnete der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) 2015 in einer ARD-Talkshow den schwarzen Schlagersänger Roberto Blanco („Ein bisschen Spaß muss sein“), was zu heftigen Diskussionen ob der „unkorrekten“ Wortwahl führte. Blanco erblickte darin weniger ein Problem als die aufgebrachten linken Sprachpolizisten. Herrmann wollte nämlich nur darauf hinweisen, dass er im allseits beliebten Unterhaltungskünstler das positive Beispiel gelungener Integration sah …

Hier weiterlesen (PDF). Ein Beitrag in „Zur Zeit“ 20-21/24.

One thought on “Schwarz und linksextrem

  1. Extremistische Rassisten beherrschen offenkundig total den Deutschen Schachbund (DSB). Ich hab fast 50 Jahre im DSB Turnierschach gespielt und habe dort NIEMALS einen Neger gesehen, weder an einem Schachbrett noch als Zuschauer.
    Nun gibt es äußerst respektlose Personen, die Negern unterstellen, es hapere bei ihnen schon mit der Basis des abstrakten Denkens, weshalb sie auch die Studienfächer Mathematik und Informatik vollständig meiden und Uni-Fächer vorziehen würden, die zu den als besonders anspruchsarm geltenden Geschwätz-Fächern zählen.
    Dieser Vermutung nachzugehen, wäre ein nahezu trivialer Aufwand – man benötigt dazu nur einige von den Ausländer-Ämtern der Unis stammende Dateien.
    Allerdings befürchte ich, dass diese Möglichkeit durch die lt. Art. 5 GG garantierte unbeschränkte Wissenschaftsfreiheit nicht geschützt ist.
    Ebenso ungeschützt wäre eine einigermaßen plausible und auf Messungen beruhende Definition einer „minderwertigen Rasse“.
    Wegen meiner Klaustrophobie muss ich darauf verzichten, die hier und heute geltenden Grenzen der Meinungsfreiheit durch die Andeutung der zurückhaltendsten Vermutung zu testen.

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