Dieser Beitrag erschien am 8.2.2025 auf world-economy.eu.

Von Willy Wimmer
Am 23.Januar 2025 hat der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, General a.D. Kujat, in der Abtei Jerusalem, St. Martini, zu Braunschweig über das Verhältnis zu Russland gesprochen. Das alt-ehrwürdige Gebäude, bei dem man sich in der Kathedrale von York in England wähnt, war im Kirchenschiff bis auf den letzten Platz gefüllt. Seine Rede war der Zeit und den Notwendigkeiten für die Nation angemessen. Mehr als eintausend Menschen waren gekommen, um den ehemaligen General zu hören. General a.D. Kujat hatte in den letzten Jahren durch seine differenzierten, tiefgründigen und von einzigartiger Erfahrung geprägten Stellungnahmen zur demokratischen Kultur unseres Landes einen wesentlichen Beitrag geleistet. Sein Auftreten für eine kluge und umfassende deutsche Politik erinnerte an jene deutschen Offiziere, deren Mut in schwierigsten Zeiten geradezu atemberaubend genannt werden muß. Alles das verleiht General a.D. Kujat vor allem die Fähigkeit, einigend auf die Nation in einer Zeit zu wirken, die die größte Herausforderung darstellt. Seine Fähigkeiten sind dem Amt des Bundespräsidenten angemessen.


Weg von der US-Muttermilch.
Reifen und erkennen, das unsere USA- Mama manipulativ und eigensüchtig ist. In einer Zeit, als die USA noch als unsere einzigen Retter gesehen wurden, unsere
Gesellschaft jeden fortschrittlichen Gedanken mit dem „Russen stehen vor unserer Tür“ daemonisierte, gelang es , ein friedliches Miteinander zu gestalten. Viel zu wenige Kujats involviert!
Wünsche mir mehr Demokratie, ihr lieben, teuer bezahlten rechtlich Öffentlichen. Mehr Wissen über Nato- Grundlagenvertrag,
mehr Diplomatie statt Waffen und die Erkenntnis das wir auf unserem Kontinent ein diverser Haufen ist.