Der Plagiatsexperte Dr. Stefan Weber hat im Falle der Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf nun ein umfangreiches Gutachten vorgelegt, das klare Beweise für umfangreiche Plagiate in ihrer Dissertation beibringt. Weitere unabhängige Experten bestätigen die Erkenntnisse Webers inzwischen. Im Raum steht auch der Verdacht, Brosius Ehemann, ebenfalls Hochschullehrer für Rechtswissenschaften, könne als „Ghostwriter“ für seine Frau bei der 1997 erstellten Doktorarbeit tätig geworden sein.
Brosius-Gersdorf war bekannt geworden als Kandidatin von Union und SPD für das Amt einer Richterin am Bundesverfassungsgericht mit der Aussicht, auch deren Präsidentin werden zu können. In die Kritik geriet die Juristin wegen ihrer extrem linken Haltung zu bestimmten politischen Themen. Dazu gehört die Befürwortung der Tötung von Kindern im Mutterleib bis zur Geburt sowie eines AfD-Verbotes.
Wegen dieser Positionen war sie offensichtlich von SPD und Grünen in die Kandidatenrunde für Karlsruhe aufgenommen worden. Zweifellos erwartet man im Falle ihrer Wahl entsprechend konforme Urteile, wenn es zu entsprechenden Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht kommen sollte.
Mit Stand heute halten die Führungen von Union und SPD an der Kandidatin Brosius-Gersdorf fest, auch wenn es zu teils heftiger Kritik aus den Reihen von CDU/CSU gekommen war. Medien berichten, dass die Union die Wahl der Juristin dem Koalitionspartner SPD bereits zugesagt habe. Gerechnet wird mit einer Wahl nach der Sommerpause des Bundestages im September 2025.
Ob die Universität Hamburg, seinerzeit die Hochschule, an der Brosius-Gersdorf promoviert hatte, den Doktortitel angesichts der erdrückenden Plagiats-Beweise aberkennen wird, ist allerdings fraglich. Gilt doch die Uni der Hansestadt als politisch äußerst links stehend. Im Falle des Verlustes des Doktortitels würde Brosius-Gersdorf auch ihren Professorentitel verlieren. Ihre akademische Laufbahn wäre dann beendet.
Hier können Sie auf den Internetseiten von Dr. Stefan Weber das Gutachten lesen.
Hier können Sie ein Interview des Senders „Nius“ mit dem Plagiatsjäger ansehen:

