Was mit der CDU los ist …

… fragen sich Viele angesichts des desaströsen Bildes, das die Partei (nicht erst) seit Übernahme der jetzigen Regierung abgibt. Dabei ist die Antwort recht simpel: Die ehemaligen Christdemokraten wurden von einer einzigen Person systematisch und endgültig demontiert, und diese Person heißt Angela Merkel. Und wahrscheinlich hatte sie den Auftrag dazu.

Merkel eliminierte zielstrebig alle konservativen Positionen der CDU und führte die Partei in das Lager der linken Kartellparteien. Vertreter wertkonservativer Positionen wurden geradezu aus der CDU hinausgetrieben. Der Aufstieg der AfD ist auch hieraus zu erklären (gleichwohl diese Partei natürlich nicht einfach nur „die CDU von Vor-Merkel“ ist). Nicht nur konservative Programmatik wurde entfernt und durch Linksliberalismus ersetzt, sondern auch das entsprechende Personal nach oben gebracht. Wortführer des linken Kurses sind heute Ministerpräsidenten der CDU wie Daniel Günther (SH), Hendrik Wüst (NRW) oder Kai Wegner (BER). Sie sorgen insbesondere dafür, dass die CDU zunehmend neomarxistische Positionen des Gender-Mainstreaming übernimmt und verinnerlicht. Gleichzeitig plädieren sie für Koalitionen mit den SED-Nachfolgern der Linkspartei.

Merkels Handschrift ist hier überall zu erkennen. Das gilt auch für den fanatischen Hass auf die demokratische Oppositionspartei AfD, die doch eigentlich der natürliche Koalitionspartner der CDU sein sollte. Doch letztere unterscheidet sich nur noch marginal, wenn überhaupt von Grünen und Sozialisten, kommt also als Partner für die aufstrebende AfD kaum mehr in Frage.

Es gibt unter Konservativen immer noch einige, die der Hoffnung nachhängen, die alte CDU könnte zurückkommen und vielleicht dann die AfD-Wähler zurückholen. Eine fatale Fehleinschätzung. Dank Merkel ist die CDU ein totes Pferd, und da bleibt nur übrig, abzusteigen.

KMR

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