Heute scheinen Menschenleben nicht mehr viel Wert zu sein. Wir sahen das an der Corona-Krise, als die Menschen durch staatlich-politisches Handeln gezwungen waren, sich einem mit schwersten Risiken für Leib und Leben behafteten Gen-Experiment zu unterwerfen, wir sehen es an der unerträglichen Kriegshetze im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt und wir sehen es an der breiten polit-medialen Unterstützung für das brutale Vorgehen Israels gegen die palästinensischen Zivilisten in Gaza. Und dieser Tage phantasierte ein ehemaliger Ministerpräsident einer Kartellpartei im öffentlich-rechtlichen Rundfunk davon, einem Oppositionspolitiker giftige Pilze anzudrehen.
Wie sehen es aber auch an der zunehmenden Verachtung vorgeburtlichen Lebens. Dass eine Juristin kürzlich nicht Verfassungsrichterin wurde, die Ungeborenen pauschal die Menschenwürde absprach, war nur das Ergebnis eines Zufalls. In einer unerträglichen Hetzsendung hat nun der ÖRR-Journalist Jan Böhmermann im ZDF Bürger, die sich gegen die Tötung menschlichen Lebens im Mutterleib einsetzen, verächtlich gemacht und herabgewürdigt.
Jemand, der sich Zeit seines Lebens für das Recht des ungeborenen menschlichen Lebens einsetzte, war der christlich-konservative Journalist und Publizist Martin Lohmann. Er war von 2009 bis 2017 Vorsitzender des Bundesverbandes für Lebensrecht. Nun ist der studierte Theologe und Historiker im Alter von 68 Jahren unerwartet verstorben.
Lesen Sie hier einen Nachruf auf Martin Lohmann auf JF-Online.

