In Gießen ist es nicht wie befürchtet zu schwer Verletzten und Toten gekommen, dennoch haben wir seit dem letzten Sonnabend eine andere Republik.
Die Saat der Hetze gegen die demokratische AfD, die von den Büros der Kartellparteien bis hin zu Kirchenkanzeln versprüht wurde, ist aufgegangen. Der Rechtsstaat hatte hat sich in der hessischen Stadt verabschiedet.
Ein linksterroristischer Mob riss die Hoheitsgewalt an sich. Linke Schläger blockierten unter Inkaufnahme von Menschenleben Autobahnen und Bundesstraßen. Sie stellten Kontrollposten auf, an denen Autofahrer gezwungen wurden, sich auszuweisen. Man war auf der Jagd nach AfD-Anhängern und kritischen Journalisten.
Von der Bühne einer Gewerkschaftsdemonstration wurde zum Angriff auf Journalisten aufgerufen. Videos zeigen, wie Schläger ein Kamerateam verfolgen und verprügeln. Ein AfD-Bundestagsabgeordneter der AfD entkam verletzt nur knapp dem Mob, weil er und andere sich zur Wehr setzten.
Die Polizei bemühte sich redlich, doch waren im Vorfeld schwere strategische Fehler begangen worden. Oder war es Vorsatz? Massen an Bussen mit Gewalttätern und ihren Sympathisanten konnten ungehindert bis an die Stadtgrenze fahren und wurden ausgebootet. Ungestört konnten die Kriminellen Blockaden und Baumsperren errichten. Auch wichtige Punkte innerhalb Gießens, wie Brücken und Unterführungen, wo man problemlos jeden Verkehr sperren konnte, waren dem Mob überlassen worden. Augenzeugen berichteten, dass hunderte Einsatzkräfte der Polizei bereits zur Mittagszeit wieder die Stadt verließen, wobei die Antifa-Terroristen ihre Blockaden willig öffneten.
Schon Monate vor Gießen begann die systematische Hetze gegen die AfD, an der sich auch Kirchenvertreter und sogar der Bundespräsident beteiligten. Der NS-Opfer verhöhnende Vergleich zu 1933 wurde gezogen, die AfD in volksverhetzender Weise mit der NSDAP gleichgesetzt. Zum selben Zeitpunkt erfolgten demonstrative Solidarisierungen mit der linksterroristischen Antifa, bis hinein in die CDU/CSU. Zuletzt hatte ein ehemaliger Ministerpräsident im öffentlich-rechtlichen Rundfunk seine Pilzvergiftungs-Phantasien gegen einen AfD-Politiker ausleben dürfen.
All dies trug dazu bei, dass die Gewaltenthemmung gegen die AfD zunahm, und das war wohl auch der erwünschte Zweck. In Gießen sah man die Früchte dieser Drachensaat.
Gewalt gegen Andersdenkende, patriotische und konservative Oppositionelle soll legitimiert werden. Politik, Justiz und Medien machen sich hier zu Komplizen. Und um es noch einmal sehr deutlich zu sagen: auch Funktionäre der Amtskirchen machen hier mit.
Was sich hier allerdings auch deutlich offenbart ist die Tatsache, dass diejenigen, die behaupten, ein neues 1933 verhindern zu wollen, mit denen, die damals die Macht ergriffen, Erhebliches gemeinsam haben.
Über die Berichterstattung der Systempresse, die von „überwiegend friedlichen Protesten“ schwadronierte, wollen wir nicht viele Worte verlieren. Auch nicht über den Bundeskanzler, der auf einem CDU-Parteitag in Sachsen-Anhalt sagte, die Ereignisse in Gießen seien für ihn „Auseinandersetzungen zwischen ganz rechts und ganz links“. Als ob die AfD auf den Straßen mitgeprügelt hätte. Dreister und unverschämter kann man die Wahrheit nicht verdrehen.
Trotz linker Hetze und Gewalt konnte sich in Gießen die neue AfD-Jugendorganisation gründen. Sie ist sozusagen „im Pulverdampf“ geboren worden. Sie erhielt den Namen „Generation Deutschland“. Wir gratulieren dazu und wünschen den jungen Patrioten, dass sie Festigkeit und Widerstandskraft gegen diejenigen entwickeln, die von links Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit beseitigen und eine andere Republik errichten wollen. Glaube, Vaterlands-, Freiheits- und Friedensliebe mögen sie begleiten. Gott schütze sie.
Stephan Ehmke

