Der Ukraine-Konflikt im Herbst 2025

Friedensinitiativen und militärischer Zusammenbruch

von Dr. Walter Post

Am 13. August 2025 fand das lange erwartete Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska statt.

Ein pensionierter britischer Diplomat, der im Internet unter dem Pseudonym „Aurelien“ schreibt, veröffentlichte kurz danach eine erste Bewertung. Präsident Trump habe in Anchorage deutlich gemacht, daß er sich einer von Rußland aufgezwungenen Lösung nicht in den Weg stellen werde. Er werde vielmehr seinen Einfluß auf andere Länder nutzen, um sie in diese Richtung zu lenken. Präsident Putin habe offenbar entschieden, daß es keine Sinn mache, gegen die USA eine konfrontative Haltung einzunehmen, ungeachtet der amerikanischen Unterstützung für die Ukraine, insbesondere die Waffenlieferungen. Es sei vielmehr im russischen Interesse, an einer stabilen, langfristigen Beziehung zu Washington zu arbeiten. Dies werde außerdem den Effekt haben, so „Aurelien“, einen Keil zwischen die USA und Europa zu treiben. „Aurelien“ ist der Auffassung, daß dies ein zwar ein bescheidenes, aber durchaus akzeptables Ergebnis für das Treffen sei. Allerdings werde die praktische Umsetzung sowohl für die USA als auch für Rußland erhebliche Schwierigkeiten aufwerfen, ganz zu schweigen von der Ukraine und Europa …

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