„US-Sicherheitsstrategie: Der Weltpolizist kündigt“

Eine Einordnung des neuen US-Strategiepapiers bringt Martin Sellner auf sezession.de. Kündigt sich ein neuer Isolationismus an?

„Die neu veröffentlichte Nationale Sicherheitsstrategie (NSS25) der USA ist ein geopolitisches Kündigungsschreiben.

Von Martin Sellner

Aufgekündigt wird darin die eigene Rolle als Weltpolizist. Mit einer Rückkehr zur Monroe-Doktrin und zum Selective Engagement mäßigen die USA den Tonfall gegenüber Rußland und China. Der „Pivot to Asia“ wird deutlich abgeschwächt.

Die USA sprechen zunächst offen über interne Probleme. Demographie, Zensur und kulturelle Spaltung werden als innenpolitische Themen zu außenpolitischen Risiken. Die USA will sich auf sich selbst konzentrieren. Weltpolitisch wird sie über „Selective Engagement“ dort aktiv werden, wo sie ihre Einflußsphäre oder ihre finanziellen Interessen schützen. Dazu gehört natürlich nach wie vor die Verhinderung anderer regionaler Hegemonen. Das wird aber nicht mehr mit universaler Moral à la „making the world Safe for democracy“ garniert …“

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