EKD: Unter den Talaren der Muff des Politischen

Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche in Deutschland haben sich in der Vergangenheit öfter zu Bütteln der politisch Mächtigen gemacht. Später waren dann stets „Schulderklärungen“ fällig. Heute wiederholt man, in Talar und Messgewand gekleidet, dieselben Fehler der Vergangenheit. Dies betrifft auch die pauschale Ausgrenzung und Diffamierung von politisch Andersdenkenden und Regierungskritikern, und dies zudem aufgrund von klaren Falschinformationen. 

Die „Präses“ der EKD-Synode namens Anna-Nicole Heinrich hat jetzt in einer Stellungnahme verteidigt, dass AfD-Funktionäre keine kirchlichen Ämter übernehmen dürften. Begründet wird das mit angeblich „menschenverachtenden Positionen“ der Partei. Die Kirchenfunktionärin behauptet auch, dass die AfD „bestimmte Menschen für weniger wert erachte als andere“. Belege für diese monströsen Anschuldigung bleibt die Funktionärin allerdings schuldig. Kein Wunder, denn so eine Aussage findet sich weder in der AfD-Programmatik, noch hat das irgend ein AfD-Funktionsträger jemals öffentlich geäußert.  

Bestimmte Menschen für weniger Wert als andere scheint eher die EKD zu halten, wenn sie pauschal Andersdenkende diffamiert und verurteilt. Und dies zweifellos wider besseren Wissens. Aber neben anderen christlichen Dingen scheinen den Funktionären dort auch die Zehn Gebote außer Sicht geraten zu sein.

Dazu passt, dass die EKD kürzlich ein Papier veröffentlicht hat, in dem der Krieg als politisches Mittel wieder legitimiert wird. Auch hier betet man fromm – oder unfromm – die Propaganda der Politik nach. Kanonen werden wieder gesegnet. 

Dass jährlich Tausende diese unselige „Kirche“ verlassen, darf daher niemanden verwundern.

Hier ein Bericht der Jungen Freiheit zu dem Vorgang.  

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