Es mag sein, dass Maduro ein sozialistischer Despot war, der Wahlen fälschte. Aber da gibt es auch im Westen so Manche dieser Art. Unabhängige US-Experten wie Douglas Mcgregor, John Mearsheimer, Jeffrey Sachs oder Scott Ritter bestreiten aber vehement, dass der venezolanische Präsident ein König des Drogenhandels und verantwortlich für die Überschwemmung der USA mit Designerdrogen ist. Die kommen vor allem aus Mexiko und Kolumbien. Und im Übrigen ist der größte globale Drogenhändler immer noch die CIA.
Nein, Trump will das Öl Venezuelas, die nach Expertenmeinung reichsten Vorkommen der Erde. Hierfür bricht er erneut einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen einen souveränen Staat vom Zaun, der von Verbrechen begleitet ist wie das Töten von Unschuldigen und das Kidnappen von Präsidenten. Er stellt sich damit in die Reihe seiner unseligen Vorgänger, die Libyen, den Irak, Syrien und Serbien zerstörten und hierfür monströse Lügen als Begründungen ins Feld führten.
Wo sind die im Westen jetzt, die tagtäglich den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verurteilen. Trump ist nicht ein Deut besser oder anders als der Kreml-Herrscher.
Fakt ist, dass das Völkerrecht für die nicht gilt, die genug Militär und Atomwaffen haben, um es ungestraft ignorieren zu können. Es gibt keine „Regelbasierte Weltordnung“, wie politische Schwadroneure es uns weis machen wollen, es herrscht das Faustrecht der Prärie. Gott stehe den Wehrlosen bei.

