Der Fall des Politikwissenschaftlers Martin Wagener im Streit um den Volksbegriff
von Bernd Kallina
„Meinen Amtseid habe ich auf die Verfassung geleistet, nicht auf ein Regierungsprogramm!“ So die deklamatorische Schlussbemerkung von Professor Dr. Martin Wagener im Januar 2026 vor der „Bibliothek des Konservativismus“ in Berlin. Dort schilderte der renommierte Politikwissenschaftler, der seit 2012 an der „Hochschule des Bundes“ den Nachwuchs des deutschen Auslandsgeheimdienstes (BND) bis zu seiner Suspendierung ausbildete, einen hochbrisanten Rechtsstreit mit seinem Dienstherrn, vertreten durch den BND.
Inzwischen kam es zu Gerichtsurteilen, in denen er partiell Recht bekam. Insgesamt ein typisch deutscher Streit, der mit dem vielfach neurotisch anmutenden Umgang der Deutschen mit ihrer NS-Vergangenheit zusammenhängt.
Hier weiterlesen (PDF) in der Ausgabe 9/2026 der österreichischen Zeitschrift „Zur Zeit“

