Neue Missbrauchsfälle in der katholische Kirche bekannt geworden

Die katholische Kirche in Deutschland hat sich inzwischen mit an die Spitze der Diffamierer der konservativen Oppositionspartei AfD gesetzt. Per Dekret der Deutschen Bischofskonferenz und mit Sanktionierung des Vatikan werden AfD-Politiker und -Mitglieder aus kirchlichen Ämtern gejagt, teilweise nach jahrzehntelangen treuen Diensten. Führende Kirchenfunktionäre scheuen sich dabei nicht, als Begründung dafür auch auf gerichtlich längst widerlegte Lügen linksextremer NGO´s und steuerfinanzierter sogenannter „Faktenchecker“ zurückzugreifen.

Die AfD profiliert sich nicht zuletzt als mittlerweile die einzige Partei in Deutschland, die den Schutz des ungeborenen Lebens und der Kinder als schwächste Glieder der Gesellschaft konsequent eingefordert. Dafür wird sie nicht nur von politisch linker Seite scharf angegriffen, auch aus Kreisen der Kirchen mehrt sich die Kritik an der lebensschützenden Haltung der AfD.

Die katholische Kirche in Deutschland hat möglicherweise Gründe, eine solche Position einzunehmen. Bereits in der Vergangenheit wurden zahlreiche Fälle von Kindesmissbrauch innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland bekannt. Lange sträubte man sich dort vor einer Aufarbeitung dieser Skandale und betrieb Vertuschung. Erst auf erheblichen öffentlichen Druck musste die Kirchenführung entsprechende Maßnahmen ergreifen und Konsequenzen ziehen.

Nun wurde eine neue Studie bekannt, die weitere Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche öffentlich macht. Die „Tagesschau-Online“ berichtet am 12.3.2026 darüber:

>>Eine Studie deckt Missbrauchsfälle aus den Jahren 1941 bis 2002 auf. Mehr als 200 Geistliche haben sich an 489 Opfern vergangen. Der Sprecher einer Betroffenenvertretung äußerte den Vorwurf, dass ein ehemaliger Erzbischof mutmaßlich sexualisierte Gewalt einem minderjährigen Jungen angetan habe. Das erfuhr der WDR exklusiv.

Als Prof. Dr. Nicole Priesching bei der Pressekonferenz ein Interview mit einem Betroffenen schildert, wird es still. Sie erzählt, dass ein Betroffener ihr in einem Interview sagte, dass er anfing zu weinen und zu schreien, als ein Geistlicher vor ihm mastubierte.

Deutlich mehr Täter und Opfer als bisher bekannt

Die Zahlen der Betroffenen und Täter sind deutlich höher als bisher angenommen. In der Zeit von 1941 bis 2002 gibt es Hinweise auf 210 Geistliche, die sich an Kindern vergangen haben. 489 Missbrauchsopfer konnte die Studie ausmachen. „Das Dunkelfeld dürfte aber nochmal größer sein“, sagt Priesching, weil sich wahrscheinlich nicht alle bei ihnen gemeldet haben.

Für die Studie hatten die Forschenden uneingeschränkten Zugang zu Kirchenakten und haben zahlreiche Interviews mit Betroffenen, Angehörigen und kirchlichen Mitarbeitern geführt. In der Studie wurden die Namen der Täter anonymisiert.

Kindern wurde nicht geglaubt und der Ruf der Priester geschützt

Dass es in den Amtszeiten von Jäger und Degenhardt oft gar nicht erst zur Strafverfolgung gekommen ist, liege laut den Wissenschaftlerinnen nicht nur an untätigen Erzbischöfen. Die Kinder hätten oft gar nicht begriffen, was mit ihnen passiert sei und ihnen wurde wohl auch oft nicht geglaubt.

Es habe zwar zahlreiche Meldungen an die Erzbischöfe Jäger und Degenhardt gegeben. Die Geistlichen seien allerdings nur innerkirchlich bestraft worden, zum Beispiel durch Versetzungen. Degenhardt hätte außerdem oft Druck auf Betroffene und Familien ausgeübt, um Anzeigen zu verhindern. „Diese Vertuschungsspirale sorgte dafür, dass Täter ungestraft weitermachen konnten“, sagt Priesching weiter.

Betroffenenvertretung: Schwere Vorwürfe gegen ehemaligen Paderborner Erzbischof

Der Sprecher der Betroffenenvertretung, Reinhold Harnisch, hatte vor Veröffentlichung der Studie gegenüber dem WDR mitgeteilt, dass es laut ihm weitere Vorwürfe gegen den verstorbenen Kardinal Degenhardt gäbe. Schon mehrmals wurden Vorwürfe gegen Degenhardt erhoben. Diese wurden im Oktober 2025 von externen Sachverständigen als nicht plausibel eingeordnet.

In die nun veröffentlichte Studie sind diese Vorwürfe nicht eingeflossen. Das Erzbistum Paderborn erklärte in einer Stellungnahme, dass sie die durch den Sprecher der Betroffenenvertretung neu erhobenen Vorwürfe nun prüfen wollen.

Johannes Joachim Degenhardt leitete das Erzbistum Paderborn von 1974 bis zu seinem Tod 2002. Ein Jahr zuvor wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal erhoben.

Zweiter Teil der Missbrauchsstudie im nächsten Jahr

Die heute veröffentlichte Studie deckt nur den Zeitraum zwischen 1941 bis 2002 ab. Ein zweiter Teil der Studie, der die Amtszeit von Erzbischof Hans-Josef Becker von 2003 bis 2023 abbildet, soll im nächsten Jahr veröffentlicht werden. Mögliche Taten aus der Zeit wären dann noch nicht verjährt.<<

Statt Mitglieder einer Partei zu verfolgen und zu denunzieren, die sich den Lebens- und Kinderschutz zu ihrer Aufgabe gemacht hat und gleichzeitig ein durchgehend positives Verhältnis zum Christentum zeigt, sollten die Funktionäre der katholischen Kirche in Deutschland in sich gehen, vor ihrer eigenen Haustür kehren und zu einer bußfertigeren und demütigeren Haltung auch gegen Konservative in ihren eigenen Reihen zurückkehren.

KMR

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