Eine Analyse von Dr. Walter Post
Der amerikanisch-israelisch Angriff auf den Iran und die Ausweitung zu einem regionalen Großkonflikt
Am 28. Februar 2026 erfolgten die ersten Angriffe der Luftstreitkräfte der USA und Israels auf die Islamische Republik Iran, die einen Krieg ausgelöst haben, der sich inzwischen auf den gesamten Persischen Golf ausgeweitet hat. Das offizielle amerikanische Ziel ist ein „Regime-Change“ in Teheran. Die israelische Regierung macht kein Geheimnis daraus, daß ihr Ziel die Zerschlagung des Iran als funktionierender Nationalstaat und seine Auflösung in mehrere kleinere Gebilde ist. Für die iranische Führung ist es ein Kampf um die Fortexistenz und die Souveränität ihres Landes.
Der amerikanisch-israelische Angriff erfolgte ohne jegliche Beachtung der Charta der Vereinten Nationen. Weder gab es einen Beschluß des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen für ein militärisches Vorgehen gegen den Iran, noch haben sich die amerikanische und israelische Regierung konkret auf kollektive Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta berufen.
Der Angriff erfolgte mitten im Verlauf von diplomatischen Verhandlungen, die zumindest für außenstehende Beobachter erfolgversprechend erschienen. Tatsächlich waren die Gespräche zwischen Washington und Teheran zwei Tage vor Kriegsbeginn, am 26. Februar, festgefahren. Die amerikanischen Forderungen an den Iran lauteten: …
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