Dieser Beitrag erschien in den Burschenschaftlichen Blättern 1/2026.
Karlheinz Weissmann über sein Buch „Rechts oder links – Die Notwendigkeit politischer Unterscheidung“.
Das Gespräch führte Bernd Kallina.
Herr Dr. Weissmann, Sie haben kürzlich das Buch „Rechts oder Links“ vorgelegt und betonen in ihm die „Notwendigkeit politischer Unterscheidung“. Im Titelbild ist ein in beide Richtungen zeigendes Verkehrsschild zu sehen. Gab es einen aktuellen Anlaß das Werk gerade jetzt zu veröffentlichen, falls ja, welchen?
Einen aktuellen Anlaß im eigentlichen Sinn gab es nicht. Mir ging es darum, die Sprach- und Gedankenverwirrung aufzulösen, die immer ausbricht, wenn die Begriffe „Links“ und „Rechts“ in der politischen Debatte Verwendung finden. Dies ist umso bedauerlicher, da wir nicht ohne derartige Schematisierungen auskommen. Wir brauchen Ordnungsprinzipien, um mit der existierenden Unübersichtlichkeit fertig zu werden. Deshalb hilft es so wenig, wenn irgendjemand Karlheinz Weissmann über sein Buch „Rechts oder links – Die Notwendigkeit politischer Unterscheidung“ „nicht in eine Schublade gesteckt“ werden möchte oder ein anderer glaubt, „jenseits von rechts und links“ zu stehen …
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