In den Alternativen Medien ging die Meldung herum, dass der Bild-Journalist Julian Röpcke zu einem Unternehmen wechselt, das in deutsch-ukrainischer Kooperation militärische Drohnen herstellt. Röpcke hatte dies auf Social-Media selbst bekanntgegeben, den Namen und Standort des Unternehmens allerdings nicht genannt.
Röpcke war dadurch bekannt geworden, dass er als Leitender Redakteur für Sicherheitspolitik und Konflikte für die Bildzeitung über den Ukrainekonflikt berichtete. Hierbei hat er von Anfang an eine Haltung eingenommen, die mit den allgemein anerkannten journalistischen Standards wenig zu tun hat. Er hat, was er auch selbst einräumte, bezüglich des Krieges niemals eine unabhängige und neutrale Position bezogen, sondern war stets durch eine ausgesprochen aggressiv gegen Russland gerichtete Berichterstattung aufgefallen.
In gleichem Maße hat er gegenüber der Ukraine und ihrer Führung eine komplett unkritische Haltung eingenommen, um nicht zu sagen, eine geradezu fanatische Unterstützung des Kiewer Regimes an den Tag gelegt. Dies ging so weit, dass Röpcke einen ukrainische Verdienstorden entgegennahm.
Überflüssig zu sagen, der Springer-Mann die deutsche Unterstützung der ukrainischen Kriegführung durch Geldzahlungen, Waffenlieferungen sowie andere militärische und geheimdienstliche Leistungen immer nachdrücklich befürwortet und eingefordert hat sowie alle diejenigen, die Kritik an dieser vorbehaltlosen Unterstützung übten und einen Verhandlungsfrieden forderten, als „Putin-Trolle“ und „Fünfte Kolonne“ diffamiert.
Beobachter, darunter eine Reihe von Journalisten, verurteilen daher Röpckes Wechsel von der Kriegspropaganda in die Kriegswirtschaft scharf. Sie werfen ihm vor, unter Missachtung grundlegender journalistischer Regeln zuerst die Rüstungsindustrie publizistisch bedient zu haben, um jetzt davon beruflich und wirtschaftlich zu profitieren. In diesem Zusammenhang wird auch von „Korruption“ gesprochen.
Die Bildzeitung tut sich keinen Gefallen, wenn sie dies unwidersprochen und kritiklos hinnimmt. Die Mainstreammedien verschweigen den Fall übrigens, was kaum verwundern kann, da auch die meisten von ihnen journalistische Qualitätsstandards längst über Bord geworfen haben.
Von den unabhängigen kritischen Journalisten berichtet insbesondere Alexander Wallasch über den Fall.


Als nächstes wird Paul Ronzheimer Pressesprecher bei Rheinmetall. Nach dieser Drehtür dann werden Drohnen-Röpke und Kanonen-Paul Bundestagsabgeordnete. Dieses Karussel ist den USA üblich. Ein perfektes System der Korruption.