Zum Muttertag

Der Mensch verstößt nicht ungestraft gegen die gottgegebenen, ewigen und unveränderlichen Ordnungen der Dinge. Dies gilt für die Gesetze der Natur genauso wie für die des sozialen Zusammenlebens der Menschen. Wie der Mensch, wenn er Naturgewalten entfesselt, darin untergehen muss, zerstört er auch seine Existenzgrundlagen, wenn er die fundamentalen Ordnungen der Gesellschaft vernichtet. Hierzu gehören die Ehe und die Familie ebenso wie das Volk und die Nation. Die Folge ist das Verschwinden dieser Gesellschaften.

Wir erleben die Zerstörungsarbeit seit Jahrzehnten in Form des linken Kulturkampfes nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten westlichen Welt. Hauptangriffspunkt ist stets die Keimzelle der Gesellschaft und des Volkes gewesen, die Familie. Gemeint ist jene kleine menschliche Gemeinschaft, die aus Mann und Frau (biologisch) besteht, vereint im Lebensbund der Ehe sowie den leiblichen oder in Ausnahmen auch angenommenen Kindern. Nur diese Gemeinschaft und keine andere, ist im Sinne dieses Beitrages unter Familie zu verstehen.

Wer Ehe und Familie zerstört, zerstört auch das Volk und die Nation. Das immer schnellere Hinschwinden der europäischen und europäisch-stämmigen Völker durch Geburtenwandel ist das Menetekel dieser Entwicklung. Ob dem noch Einhalt geboten werden kann, ist zu hoffen, doch ist hier schnelles und energisches Handeln von Staaten und deren Führungen erforderlich. Jeder beurteile selbst, wie hoch dazu die Wahrscheinlichkeiten stehen.

Die Zersetzung der Familie erfolgt durch die Abschaffung der Ehe und das mutwillige Zerbrechen des Bandes zwischen Kindern und Eltern. Sie geschieht aber auch in Form der Konstruktion und politischen Propagierung eines falschen Geschlechterbegriffes, der die Natur der Dinge leugnet und ad absurdum führt. Dass es nur zwei menschliche Geschlechter gibt, sagt die Erfahrung wie die Vernunft ebenso wie die Wissenschaft, wenn sie nicht durch Ideologie vergewaltigt wurde. Die falsche Behauptung, es gebe mehr als zwei menschliche Geschlechter, kann sich nur halten, wenn sie mit Zwang und unter Strafandrohung durchgesetzt wird.

Deshalb können Männer keine Kinder gebären, wie Frauen keine zeugen können. Als Mutter bezeichnen in ihren jeweiligen Sprachen Völker auf der ganzen Welt Frauen, die Kinder geboren haben. Die Bindung und Beziehung der Kinder zu ihrer Mutter ist unersetzlich für die gedeihliche Entwicklung der Kinder, wie auch der Mann als Vater unersetzlich ist. Familien, die eines Elternteiles entbehren müssen, sind nicht in Ordnung, und niemand wird uns einreden können, dass das anders ist.

Immer ist es so gewesen, dass Mütter als diejenigen, die Kinder gebären, die besondere Fürsorge und den besonderen Schutz der Gesellschaft und des Staates genießen. Das hat sich wenigstens in der westlichen Welt geändert. Nicht nur, dass die Mutterschaft ideologisch angefeindet und als etwas Minderwertiges hingestellt wird, angehende Mütter werden heute auch als Soldaten missbraucht und in Kriege geschickt, etwas, das zivilisierten Gesellschaften unbekannt sein sollte. Die Zersetzung geht sogar so weit, den Begriff der Mutter abzuschaffen und durch Redewendungen wie „Menschen, die gebären“ zu ersetzen.

Wir sind aber davon überzeugt, dass die meisten Mädchen sich auch heute eine Ehe und eine Familie mit eigenen Kindern wünschen und damit einem natürlichen Gefühl folgen. Dass ihnen dies bereits in Kindergarten und Schulen ausgetrieben werden soll, wissen wir. Ebenso, dass Kinderkriegen als rückständig, Belastung und Einschränkung des Lebensgenusses hingestellt wird. Folglich wird gegen alle diejenigen gehetzt, die einem traditionellen Begriff von Ehe, Familie und Mutterschaft haben.

Da wundert es nicht, dass auch der Muttertag der „Cancel-Culture“ anheimfällt. Medien berichten, dass Kindergärten und Schulen auf die Vorbereitung dieses Tages jetzt weitgehend verzichten. Wir glauben allerdings dass dies nicht dazu führt, dass Söhne und Töchter ihren Müttern am heutigen Tag nicht danken, gratulieren und ihnen Geschenke machen. Denn falsche Ideologie kann und wird Gott, Natur, Wahrheit und Vernunft letztlich nicht überwinden können. Dessen sind wir uns sicher.

Wir schließen mit einer Gratulation an alle Mütter und dem folgenden schönen Gedicht von Friedrich Wilhelm Kaulisch (1827-1881):

Mutterliebe

Wenn Du noch eine Mutter hast,
so danke Gott und sei zufrieden.
Nicht allen auf dem Erdenrund
ist dieses hohe Glück beschieden.

Sie ist dein Sein, sie ist Dein Werden,
sie ist Dein allerhöchstes Gut.
Sie ist Dein größter Schatz auf Erden,
der immer Dir nur Gutes tut.

Sie hat von ersten Tage an
für dich gelebt, in bangen Sorgen.
Sie brachte abends dich zur Ruh
und weckte küssend dich am Morgen.

Und warst du krank – sie pflegte dich,
den sie in tiefem Schmerz geboren.
Und gaben alle dich schon auf,
die Mutter gab dich nie verloren.

Wenn Du noch eine Mutter hast,
dann sollst Du sie in Liebe pflegen,
daß sie dereinst ihr müdes Haupt
in Frieden kann zur Ruhe legen.

Und hast Du keine Mutter mehr
und kannst du sie nicht mehr beglücken,
so kannst du doch ihr frühes Grab
mit frischen Blumenkränzen schmücken.

Ein Muttergrab – ein heilig Grab –
für Dich die ewig heil’ge Stelle.
Oh, wende Dich an diesen Ort,
wenn dich umtost des Lebens Welle.

SE

One thought on “Zum Muttertag

  1. Man muß wissen, woher diese Ideologie stammt: Nach der Oktoberrevolution erfolgte in Rußland die Zerstörung der Familie in Form von erleichtertem Scheidungsrecht, dem Recht auf Abtreibung und der Berufstätigkeit der Frau, sowie staatlicher Kinderaufbewahrung. Zeitgleich begann der Kampf gegen die Kirche in Form des Abschlachtens der Popen und Schließung aller Kirchen, bzw. das Umfunktionieren in Abstellkammern. Die Bildung der UdSSR vereinte verschiedene Völker zu einem kommunistischen Sowjetstaat mit künstlichen Feiertagen, ähnlich den Jakobinern, aber der Einheitssprache Russisch. Und was ist die EU?

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