Die Bemühungen um eine Verhandlungslösung für den Konflikt am Persischen Golf

von Dr. Walter Post

Pakistan und Katar versuchen eine Vermittlung

US-Präsident Donald Trump veröffentlichte am 23. Mai auf Truth Social einen Social-Media-Post, in dem er ein baldiges Ende des Konflikts am Persischen Golf ankündigte:

„Ein Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, der Islamischen Republik Iran und den verschiedenen anderen beteiligten Ländern wurde weitgehend ausgehandelt und steht noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Unterzeichnung. Ich hatte außerdem ein Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, das ebenfalls sehr positiv verlief. Die letzten Aspekte und Details des Abkommens werden derzeit besprochen und in Kürze bekannt gegeben. Neben vielen anderen Elementen des Abkommens wird auch die Straße von Hormus geöffnet.“

An den Verhandlungen sollen nach Aussage Trumps Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Pakistan, die Türkei, Ägypten, Jordanien und Bahrain teilgenommen haben. Die Details des Abkommens – einschließlich dessen, was der Iran im Gegenzug erhalten soll – blieben jedoch sehr vage. Tatsächlich führen Washington und Teheran seit geraumer Zeit indirekte Gespräche, wobei die Regierungen Pakistans und Katars als Vermittler fungieren. Dabei soll sich auch der Oberbefehlshaber der pakistanischen Armee Generalfeldmarschall Syed Asim Munir eingeschaltet haben …

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One thought on “Die Bemühungen um eine Verhandlungslösung für den Konflikt am Persischen Golf

  1. Eine erneute Bombenkampagne der USA gegen den Iran dürfte sich über Wochen, wenn nicht Monate erstrecken. Und will der extrem eitle Trump sich während dieser Fortsetzung seines Angriffskrieges tatsächlich zeitgleich als triumphaler Gastgeber `der großartigsten Fussballweltmeisterschaft, welche die Welt jemals erleben kann`, mit bluttriefenden Händen den WM-Ball vor aller Welt an die Brust drücken?- Wenn die jährliche Pilgerreise der Gläubigen nach Mekka also ein Grund für Trump ist, den Krieg zu pausieren, dann müsste die WM im eigenen Land (und in Kanada/Mexiko) umso mehr Grund sein, diesen Krieg noch bis zum 19. Juli zu pausieren.

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