Die AfD Thüringen fordert in ihrem Regierungsprogramm zur Landtagswahl, den Hausunterricht endlich wieder zuzulassen. Wir haben über das Thema in mehreren Beiträgen berichtet (Hier, hier und hier).
Der Hausunterricht ist in Deutschland von den Nationalsozialisten verboten worden, da sie – in der Manier aller Totalitaristen – die völlige Kontrolle über die Erziehung der Kinder erlangen wollten. Der Hausunterricht hatte in Deutschland bis dahin eine lange und erfolgreiche Tradition. Der Beruf des Hauslehrers – oft ausgeübt von Kandidaten für das Lehramt – war hochangesehen. Ebenso gab es in Deutschland eine blühende Privatschullandschaft. All dies förderte das Bildungsniveau der Nation.
Bildungsministerin Karin Prien behauptet nun, die AfD wolle „die Schulpflicht“ abschaffen und damit die Kinder der staatlichen Bildung entziehen. Das stimmt ganz und gar nicht. Die AfD plädiert für eine Unterrichtspflicht statt einer Schulpflicht, d.h. es finden staatliche Prüfungen statt, der Unterricht kann aber auch privat bzw. zu Hause erteilt werden. Stellt der Staat eine Vernachlässigung der Bildung von Kindern fest, kann er eingreifen und den Schulunterricht anordnen. Von Bildungsentziehung kann also ganz und gar nicht die Rede sein.
Ungezählte Untersuchungen belegen, dass der Hausunterricht das Bildungsniveau der Kinder erhöht und nicht beeinträchtig. Kinder, die zu Hause unterrichtet werden, verfügen meistens auch über bessere soziale Kompetenzen, als Kinder, die in staatliche Schulen gehen.
In Deutschland werden Eltern, die ihre Kinder aus den verschiedensten Gründen zu Hause unterrichten und nicht in die staatlichen Schulen schicken wollen, hart bestraft. Oft wird Kindesentzug durchgeführt. Es gab Fälle, in denen Elternteile in Beugehaft genommen worden sind.
Besondere Aufmerksamkeit erregte der Fall der christlichen Familie Romeyke, die ihre Kinder aus religiösen Gründen zu Hause unterrichten wollten, und der wegen der Verweigerung der Genehmigung durch die deutschen Behörden im Jahre 2008 Asyl in den USA gewährt wurde. Die Vereinten Nationen, aber auch die EU haben Deutschland immer wieder aufgefordert, den Hausunterricht zuzulassen, da er Teil des Erziehungsrechtes der Kinder ist. Die verschiedenen Bundes- bzw. Landesregierungen haben das bisher stets verweigert und sich damit in eine unselige Tradition totalitärer Staatsauffassung gestellt.
Es ist sehr zu begrüßen, dass die einzige wirklich noch freiheitliche und demokratische Partei in Deutschland das nun ändern will.
KMR


Das Ansinnen ist völlig klar: Beim Hausunterricht würden Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt, aber keine Ideologie. Das will sich ein linksgerichteter ideologisch vergifteter besetzter Kolonialstaat nicht nehmen lassen. Früher war es die Kirche, heute der Marxismus der Ostküste. “ Wir vermischen Völker, alle sind gleich, bitte kein Wettbewerb, kein Leistungsprinzip“— Stillstand wie heute.