Noelia ist tot – eine persönliche Stellungnahme

In den letzten Tagen berichteten die Medien über den Fall des 23-jährigen spanischen Mädchens Noelia Castillo Ramos (siehe Foto, Quelle Telegram), die am gestrigen Tage auf eigenen Wunsch durch Sterbehilfe in den Tod gegangen ist.

Noelia wuchs in zerrütteten familiären Verhältnisse auf. Als sie 13 ist, entzieht der Staat den Eltern das Sorgerecht und bringt das Kind in ein Heim. Dort wird sie wieder und wieder von Migrantenbanden vergewaltigt. Gegen die Verdächtigen wird keine Strafanzeige erstattet, ihre Hilferufe werden ignoriert. Sie ist so verzweifelt, dass sie vom Dach des Hauses springt, um zu sterben. Doch sie überlebt, bleibt querschnittgelähmt und leidet fortan unter starken Schmerzen und Depressionen. Schließlich hält sie die Qualen nicht mehr aus und entscheidet sich, die in Spanien zulässige Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

Als Christ lehne ich jede Form der Euthanasie ab, denn diese verstößt wie der Selbstmord gegen Gottes Gebot. Doch welcher Mensch will sich angesichts dieses tragischen Falles zum Richter aufschwingen? Ich tue es nicht. Nur Gott kennt die Verzweiflung und die Qualen dieses Mädchens.

Ich habe für die Seele von Noelia gebetet. Gott der Herr der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit möge sie in Gnaden aufnehmen und ihr in Christo Vergebung und das Ewige Leben schenken. Ich persönlich habe nicht den geringsten Zweifel, dass er es tun wird.

Weitere Hintergründe der tragischen Entscheidung des Mädchens kenne ich nicht. Es heißt, ihre Familie sei dagegen gewesen. Auch wird kolportiert, man könnte sie wegen der Entnahme ihrer Organe dazu gedrängt haben. Ich will mir das nicht vorstellen.

Hier auf dieser Erde kann ich außer Beten nichts für Noelia tun. Ich kann aber – und ich muss das – mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Massenvergewaltigungen durch Migranten bei uns und anderswo ein Ende nehmen, die Täter bestraft und ausgewiesen werden und den Opfern geholfen wird.

Noelia steht für ungezählte ähnlich gelagerte Fälle, wo Opfer allein gelassen und nicht selten verhöhnt werden. Wir wissen nicht, wie viele von ihnen ebenfalls in den Freitod gehen. Ich habe sie alle in mein Gebet eingeschlossen.

Während Noelia starb, demonstrierten in Deutschland Linke gegen „virtuelle Vergewaltigungen“ vor dem Hintergrund eines aktuellen Falles einer Prominenten, der sich immer mehr als konstruierter Fake herausstellt. Ich habe nirgends gesehen oder gelesen, dass diese Leute gegen Massenvergewaltigungen von Migranten und für deren Opfer auf die Straße gegangen sind. Eine Heuchelei, die an Widerwärtigkeit nicht zu überbieten ist.

Wer kann und will, entzünde doch für Noelia und ihre Leidensgenossinnen eine Kerze in einer Kirche oder anderswo. Ich hoffe, dass sie nicht vergessen werden.

Stephan Ehmke

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert