Das Interview

Die AfD läuft den Altparteien in den Umfragen weg, in Sachsen-Anhalt könnte es noch in diesem Jahr die erste AfD-Landesregierung geben. Das Berliner Politkartell reagiert mit Panik und dem Versuch, die patriotische Opposition mit verfassungsfeindlichen Mitteln kaltzustellen. Bundespräsident Steinmeier will sich Medienberichten zufolge im Falle eines Scheiterns der schwarz-roten Koalition weigern, den Bundestag aufzulösen, um Neuwahlen zu verhindern.

Auf der anderen Seite bröckelt die „Brandmauer“ zusehends. Immer mehr Politiker aus der Union fordern einen anderen Umgang mit der AfD. Auf kommunaler Ebene sind Absprachen und gemeinsame Abstimmungen ohnehin längst Gang und Gäbe.

In diese Entwicklung platzt eine journalistische Sensation: Der thüringische AfD-Chef Björn Höcke, selbst ein Anwärter auf den Posten des Ministerpräsidenten in seinem Bundesland, wird von dem populären Blogger Ben Berndt, alles andere als dem rechten Lager zuzuordnen, ganze viereinhalb Stunden interviewt. Das Ungewöhnliche: Höcke darf reden, ohne ständig unterbrochen zu werden. Der Mainstream schäumt.

Das Interview wurde inzwischen auf YouTube über 2,3 Millionen Mal aufgerufen. Also auch im medialen Bereich tut sich etwas zugunsten der AfD.

2 thoughts on “Das Interview

  1. „Die Demokratie verwandelt viele Menschen in kleine Kinder.
    Sie lässt sie glauben, dass alle Probleme schnell und einfach gelöst werden können,
    wenn die richtigen Leute gewählt werden, wenn Geld gedruckt wird oder
    wenn der Reichtum von einer Bevölkerungsgruppe auf eine andere umverteilt wird.“

    Hans Hermann Hoppe

    „Die Hoffnung der meisten Menschen auf eine Regierung, unter der „alles besser“ wird, ist genau so kindisch,wie die Hoffnung auf bessere Giftschlangen oder bessere Feuersbrünste oder bessere Grippeviren!“

    Roland Baader

  2. “ Gebt den Leuten ein Spielzeug, mit dem sie sich lange genug beschäftigen können, gebt ihnen politische Parteien. Dann werden sie ihre ganze Energie und Klugheit in der sinnlosen Beschäftigung mit Personen und vielen anderen Belanglosigkeiten verschwenden. So werden sie uns nicht weiter stören und wir können in Ruhe nach Gutdünken unsere Geschäfte betreiben. Damit ihnen das Spielzeug nicht irgendwann zu langweilig wird, muß regelmäßig ein rituelles Spiel eingebaut werden. Wir nennen es „Parlamentswahlen“. Das klingt bedeutungsvoll. Anschließend ist für die nächsten vier Jahre wieder Ruhe, zumal alle glauben, sie hätten etwas selbst entschieden. Die Medien spielen ganz von alleine unser Spiel mit, ohne daß sie es überhaupt bemerken. Gelegentlich geben wir ihnen einen Happen, wenn wir eine etwas klügere, also uns mißliebige Person funktionell ausschalten wollen. Dann sind sie zufrieden, haben sie doch etwas, worüber sie sich das Maul zerreißen können. Durch die Aufspaltung der Wähler in ein politisches Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen, die nicht die geringste Bedeutung haben.“ (Montagu Norman, einst der mächtigste Zentralbankier der Welt und Gouverneur der Bank of England)

    Ob die AfD nur ihre Rolle ausfüllt oder hat sie eine Alternative in der Schublade? Genügend kluge Köpfe hat sie augenscheinlich.

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